Der richtige Abschlussmoment für Hypotheken
Die Zinsen für die gesamte Hypothek an einem Tag zu fixieren, kann sehr teuer werden. Eine geeignete Strategie hingegen hilft dabei, Zinskosten zu sparen und auf Veränderungen reagieren zu können.
(stö) Spätestens seit der letzten Leitzins-Erhöhung der Schweizerischen Nationalbank hat die Frage nach dem richtigen Moment, um eine Hypothek abzuschliessen, erneut an Stellenwert gewonnen. Ein wichtiger Schlüssel zu einer günstigen und sinnvollen Finanzierung von Wohneigentum ist der richtige Zeitpunkt für den Abschluss: «Hat man einen Vorlauf von beispielsweise einem halben Jahr, so ist es sinnvoll, wenn die Entscheidung zur Aufnahme von Festhypotheken gestaffelt fällt», sagt Adrian Wenger, Hypothekarspezialist beim VZ VermögensZentrum in Zürich. Werde ein Teil der Hypotheken beispielsweise drei Monate im Voraus abgeschlossen, so reduziere dies das Risiko, die ganze Hypothek ausgerechnet an dem Tag abzuschliessen, an dem die Zinsen am höchsten sind. Dadurch liessen sich allfällige Extreme eher vorweg nehmen, so der Fachmann weiter.Wenger empfiehlt einen Mix von kurzfristigen Libor- und längerfristigen Festhypotheken: «Rechnet man mit steigenden Zinsen, sollte der Anteil an langfristigen Festhypotheken höher gewichtet werden als im umgekehrten Fall. Mit einem geschickten Mix setzt man sozusagen auf verschiedene Pferde.»
Text: hausinfo
Bild: Hans Rausser
Bild: Hans Rausser
Letzte Aktualisierung:
07.07.2011

