Palmen
Mit einer Palme kann man sich ein Stück Süden ins Wohnzimmer oder in den Wintergarten holen.
(ves) Für viele steht die Palme als Inbegriff für Sonne, Strand und Urlaub. Palmen wachsen jedoch nicht nur in den Tropen, sondern auch in Gebieten, in denen regelmässig Schnee liegt. Die Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) oder die Blaue Nadelpalme (Rhapidophyllum hystrix) gehören zu den Arten, die Temperaturen bis zu -15 °C vertragen.
Palmen gedeihen umso besser, je mehr man die Umweltbedingungen ihres Herkunftsortes nachahmen kann. Deshalb sollte man sich vor dem Kauf informieren, welcher Standort geeignet und welche Pflege notwendig ist. Pflege
Standort
Die meisten Palmen bevorzugen einen hellen Standort. Nicht alle vertragen jedoch direktes Sonnenlicht: Palmen aus dem tropischen Regenwald erleiden dabei Blattverbrennungen. Viele Palmenarten mögen eine Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Giessen und düngen
Palmen müssen regelmässig, aber nicht täglich gegossen werden. Staunässe sollte vermieden werden. Im Winter benötigen die Palmen weniger Wasser. Manche Arten müssen regelmässig mit weichem Wasser eingesprüht werden. Während der Vegetationsperiode vom Frühling bis in den Herbst sollten die Pflanzen regelmässig gedüngt werden.
Überwinterung
Je nach Art können Palmen ganzjährig warm gehalten oder müssen bei kühleren Temperaturen überwintert werden. Kälteresistente Palmen eignen sich besonders für den kalten Wintergarten. Die Überwinterung ist auch in einem hellen Treppenhaus oder in einer Garage sowie in einem Kellerraum (mit künstlicher Beleuchtung für die Palmen) möglich. Während der Winterruhe darf nur sparsam gegossen und nicht gedüngt werden.
Text und Bild: hausinfo
Letzte Aktualisierung:
16.02.2012

