Gartenreportage: Zwischen Blumen und Kräutern
Ein Bauerngarten, üppige Blumenpracht vor den Fenstern, ein Teich, ein Gemüsegarten und ein Trockenbiotop mit Insektenhaus: Kathrin Bärtschi-Schmutz aus Wichtrach hat einen vielfältigen Garten geschaffen.

(ebr/ves) Prunkstück des Gartens, der sich auf drei Seiten des Hauses erstreckt, ist der grosse Bauerngarten. Kathrin Bärtschi-Schmutz bezeichnet ihn als ihr Steckenpferd, in das sie in den vergangenen Jahren viel Arbeit und Leidenschaft gesteckt hat. Für ihren Bauerngarten wurde sie mit dem Publikumspreis PrixPublic des Wettbewerbs «Goldener Gartenzwerg 2005» ausgezeichnet.
Blickfang Bauerngarten Wichtige Elemente des Bauerngartens sind die Buchshecken sowie die gelb und orange leuchtenden Tagetes-Rabatten, welche dem Bauerngarten seine Form geben und die vier Partien voneinander trennen. Einzelne Pflanzen wie Lavendel oder Tagetes sind in allen Beeten zu finden. Kathrin Bärtschi-Schmutz hat jedoch nicht jedes der vier Beete genau gleich bepflanzt: Sie lässt Margeriten, Dahlien und Kräutern wie Rosmarin Platz und freut sich, wenn Blumen aus dem Vorjahr wieder spriessen.
Zur Gartenanlage gehört auch ein Feuchtbiotop, das mit einheimischen Seerosen überzogen ist und viele zugewanderte Tiere beherbergt.
Blühende Fassade Ins Auge sticht neben dem Bauerngarten besonders die Fassade an der Stirnseite des Hauses. Hier blühen im Sommer auf dem Balkon und vor den Fenstern im Parterre Petunien und Geranien in üppiger Pracht. Rot, violett und weiss waren die Petunien-Farben des Sommers 2005: Kathrin Bärtschi-Schmutz liebt es, verschiedene Farben zu kombinieren und denkt sich jedes Jahr neue Varianten aus. Die Samen der Petunien aus dem Vorjahr fielen zwischen die Pflastersteine und entwickelten sich zu prächtigen Pflanzen. «Zu schade, um sie auszureissen», findet Bärtschi-Schmutz.
Wo Wespen hausen Für Kathrin Bärtschi-Schmutz ist es wichtig, in ihrem Garten auch Wildtieren wie Igel, Blindschleichen, Eidechsen und Insekten einen möglichst optimalen Lebensraum zu bieten. Deshalb hat sie ein Trockenbiotop mit Steinen, verschiedenen Gräsern und Asthaufen angelegt. Im Zentrum hat Kathrin Bärtschi-Schmutz ein Insektenhaus aus Holz gebaut, das sie mit durchlöcherten Hartholzscheiten, Zweigen, Ziegelsteinen und -röhren bestückt hat. Darin finden nun Wespen,Wildbienen und viele andere Insekten Unterschlupf.
Kathrin Bärtschi-Schmutz pflegt ihren grossen Garten seit 25 Jahren mit viel Hingabe.Text und Bilder: hausinfo
Letzte Aktualisierung:
30.03.2011

