Gartenreportage: Oase der Erholung
Einfach, günstig, schön: Diese Anforderungen stellt der Gewinner des Goldenen Gartenzwerges 2007 an sein Refugium. Mit südlichem Charme überzeugt Christian Hofmanns Oase der Erholung.
(msc) Noch vor acht Jahren war das ganze Areal bei der ehemaligen Uhrenfabrik im Berner Seeland-Dorf Lengnau mit wildem Brombeergestrüpp überwuchert. Dann griff Christian Hofmann, der einen Teil des Gebäudes bewohnt, zu Heckenschere, Pickel und Schaufel. Er entfernte die Brombeeren, modellierte das Gelände, hob einen Teich aus, steckte einen Weidenast daneben in den Boden, umzäunte den Garten mit einer Kirschlorbeerhecke – und im Oktober dieses Jahres gewann Hofmann den Goldenen Gartenzwerg, den Preis für den schönsten Garten in einem Wettbewerb von hausinfo, der Zeitschrift «Schweizer Garten» und des Hauseigentümerverbandes Schweiz (HEV).
(msc) Noch vor acht Jahren war das ganze Areal bei der ehemaligen Uhrenfabrik im Berner Seeland-Dorf Lengnau mit wildem Brombeergestrüpp überwuchert. Dann griff Christian Hofmann, der einen Teil des Gebäudes bewohnt, zu Heckenschere, Pickel und Schaufel. Er entfernte die Brombeeren, modellierte das Gelände, hob einen Teich aus, steckte einen Weidenast daneben in den Boden, umzäunte den Garten mit einer Kirschlorbeerhecke – und im Oktober dieses Jahres gewann Hofmann den Goldenen Gartenzwerg, den Preis für den schönsten Garten in einem Wettbewerb von hausinfo, der Zeitschrift «Schweizer Garten» und des Hauseigentümerverbandes Schweiz (HEV). Kleine Palmen, Bananenstauden, Bambus, Feigenbäume, Lavendel, Zypressen und ein kleiner Kräutergarten lassen südlichen Charme entstehen. Und zusammen mit Farnen, Bodendeckern, Schwertlilien, Mohn, einem Essigbaum, Christrosen, Hortensien, Fetthennen und verstreuten Accessoires wie alten Eisenpfannen, Tonkugeln und -töpfen bildet sich ein harmonischer Reigen von Farben und Formen.

Wichtig ist für Christian Hofmann, dass mit Ausnahme von der Brombeertilgungsaktion kein Gift zum Einsatz kommt. Als Belohnung tummeln sich verschiedene Tiere im Garten: Es habe unter anderem Blindschleichen, Ringelnattern, Igel und Füchse. Im Teich gefällt es sowohl den Koi-Fischen als auch den Schildkröten und Fröschen. 
Der Besitzer selbst nutzt den Garten zusammen mit seinem Hund Alex vor allem als entspannenden Ausgleich zum stressigen Job oder grilliert mit Bekannten und Verwandten. Einmal wöchentlich wird im Sommerhalbjahr der Rasen geschnitten, ansonsten kann Christian Hofmann nicht sagen, wie viel Zeit er für die Pflege aufwendet. Dies geschieht je nach Zeit und Wetter und vor allem nach Lust und Laune. Hauptsache, er fühlt sich fast wie in den Ferien, wenn er sich im Liegestuhl unter den Weidenzweigen niederlässt. Text: hausinfo
Bilder: Christian Hofmann und hausinfo
Letzte Aktualisierung:
30.03.2011
Erstaunlich an der Geschichte sind das Motto des Gartenbesitzers und seine Vorkenntnisse. «Mein Garten darf erstens
Zugleich bezeichnet Hofmann sich selbst als völligen Amateur: Er kenne die Sachen nicht und lasse grundsätzlich die Pflanzen dort wachsen, wo sie sich offensichtlich wohl fühlten; aus dem Weidenzweig beim
Selbstverständlich sind Hofmanns Aussagen ein bisschen zu relativieren. Der Garten macht einen gepflegten Eindruck mit geschwungenem Kiesweg und Brücklein über eine Teichecke, mit kleiner Rasenfläche und mit von halbierten Holzpfählen eingefassten Bereichen für Blumen, Sträucher und Stauden.

