Flachdach
Flachdächer kommen häufig bei Industriebauten zur Anwendung, sind aber auch in der modernen Wohnbauarchitektur gefragt.
(mas) Oft dienen sie auch als Terasse, Aussichtsplattform, Sonnendeck oder Pausenfläche. Wenn sie zusätzlich begrünt werden, bieten sie nicht nur mehr fürs Auge, sondern leisten einen ökologischen Ausgleich und entlasten durch ihr Wasserrückhaltevermögen die Kanalisation. Dadurch wirken sie dem Überschwemmungsrisiko der Gewässer entgegen.
- Beim so genannten «Schwarzdach» wird Bitumen, ein aus Erdöl gewonnenes Material, in Bahnen auf dem Flachdach angebracht. Vorläufer war die «Dachpappe», die seit Mitte des 19. Jahrhunderts bekannt ist und auf Teerbasis hergestellt wurde. Bitumen- oder Polymerbitumen hat jedoch ausser der Farbe nichts mit Teer gemein. Im Gegensatz zu Kunststoff ist es einfach rezyklierbar und hat deshalb an Beliebtheit gewonnen.
- Kunststoff-Foliendächer, meist aus PVC, sind schnell verlegt und daher oft preisgünstiger als Schwarzdächer. Die ökologische Alternative dazu sind Dächer aus rezyklierbarem Synthese-Kautschuk.
Text: hausinfo
Letzte Aktualisierung:
02.02.2011

