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Do-it-yourself: Beleuchtung der Räume im Detail
Schlafzimmer
(stö) Die Beleuchtung im Schlafzimmer sollte dem Raum Atmosphäre und Ruhe verleihen. Dies erreichen Sie am besten durch indirektes Licht in warmen Tönen. So genannte Deckenfluter – an der Wand montiert oder als Stehlampe – verleihen Schlafräumen eine ruhigere Atmosphäre als herkömmliche Deckenlampen. Zusätzliches Licht – zum Beispiel in Form von Leselampen – kann punktuell an den gewünschten Ort gerichtet werden. Als Alternative zu handelsüblichen Lese- und Tischlampen empfehlen sich Touchlampen, die auf Berührungen reagieren und so das morgendliche Tasten nach dem Lichtschalter überflüssig machen.
Büro
Im Office-Bereich ist das Augenmerk ganz auf Effizienz gerichtet. Für Arbeiten am Computer braucht es wenig Licht, zumal der Bildschirm selbst eine Lichtquelle bildet und diese nicht überblendet werden sollte. Mit indirektem Licht, wie z.B. mit Deckenflutern, schaffen Sie optimale Voraussetzungen für ein ermüdungsfreies Arbeiten am PC. Gleichzeitig wird auf diese Weise verhindert, dass sich die Lichtquelle im Bildschirm spiegelt. Für Arbeiten am Schreibtisch ist jedoch stets eine zusätzliche Lichtquelle angezeigt in Form einer beweglichen Schreibtisch- oder Spotlampe.
| Profitipps |
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- Bewegungsmelder leisten einen wichtigen Beitrag bezüglich Sicherheit, Stromersparnis und Effizienz. Der Einsatz von Bewegungsmeldern ist dort sinnvoll, wo Personen wenig anwesend sind, wie z.B. im Korridor oder im Aussenbereich. Das Licht wird nur dann freigegeben, wenn es auch gebraucht wird.
- Im Trend sind Beleuchtungen mit verstellbaren Farbtönen, um je nach Bedarf die richtige Lichtstimmung zu erhalten. Generell kann mit einer warmen Lichtfarbe eine gemütliche Stimmung erzeugt werden, wie zum Beispiel mit terracottafarbenen Energiesparlampen. Rein farbige Lichtquellen wie rot oder blau eignen sich eher nicht für allgemeine Beleuchtungszwecke.
- Planungshilfe: Spielen Sie mit einer Schreibtischlampe mit Verlängerungskabel unterschiedliche Beleuchtungs-Szenarien im Raum durch. Wenn Sie dabei den Lichtkegel nach oben, unten oder zur Wand richten, aber die Leuchte auch mal höher oder tiefer halten, verändert sich mit dem unterschiedlichen Lichteinfall auch der Raumeindruck.
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Küche Die Küche hat in den letzten Jahrzehnten eine Wandlung vom Arbeits- zum Wohnraum erfahren. Dennoch ist sie in erster Linie ein Arbeitsplatz; die Beleuchtung sollte daher ähnlichen Regeln folgen wie in einem Büro. In modernen Küchen werden häufig Halogenspots unterhalb der Einbauschränke montiert. Dies führt jedoch oftmals zu Spiegelungen auf der Küchenabdeckung, vor allem wenn die Leuchten nicht hoch genug angebracht werden können. Als Alternative sollte in diesem Fall eine diffuse Lichtquelle gedacht werden, beispielsweise in Form von bandförmig angeordneten Leuchtkörpern mit Fluoreszenzlicht.
Bad
Badezimmer sollten über eine gute Allgemeinbeleuchtung, aber auch über optimales Licht am Spiegel verfügen. Für die allgemeine Beleuchtung empfiehlt sich die Verwendung von so genannten Downlights, dies sind in die Decke eingebaute kleine Spots mit beweglichen Leuchtwinkeln. Beim
Spiegelschrank ist zu beachten, dass optimales Licht nicht von oben, sondern von beiden Seiten her stammen sollte. Diese Anordnungsweise gewährleistet eine blendfreie, schattenlose und gleichmässige Ausleuchtung des gespiegelten Gesichts. Sollte die Spiegelfläche sehr gross sein, kann das Licht zusätzlich mit einer oben am Spiegel montierten Leuchte verstärkt werden. Wichtig ist, dass die Leuchten nicht zu hell sind, damit man vor dem Spiegel nicht geblendet wird. In kleinen Badezimmern kann die Spiegelbeleuchtung gleichzeitig als Allgemeinbeleuchtung verwendet werden.
Infobox Laden Sie hier die Infobox (PDF) mit Angaben zu Material, Werkzeug, Schwierigkeitsgrad und Zeitaufwand herunter.
Download Infobox Text: hausinfo
Bilder: Belux
Letzte Aktualisierung:
21.03.2012