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Stromsparlampen

Stromsparlampen sind teurer als Glühlampen, besitzen jedoch eine viel längere Lebensdauer. Bei langen Einsatzzeiten lohnen sie sich auf jeden Fall.

(knü) Glühlampen sind im Wohnbereich die mit Abstand am meisten verwendeten Lichtquellen. Sie sind preisgünstig und strahlen ein angenehmes Licht aus. Zuletzt sind sie allerdings als Energiefresser in Verruf geraten. Tatsächlich wandeln sie nur etwa 5% -10% der elektrischen Energie in Licht um. Der Rest ist ungenutzte Abwärme, und ihre Lebensdauer ist mit rund 1'000 Stunden kurz. Seit September 2010 dürfen Lampen ab 75 Watt mit den Effizienzklassen A bis C; darunter noch mit der Klasse E verkauft werden. Ab September 2011 sind auch 60-Watt-Lampen nurmehr bis zur Klasse C erhältlich. Für Herbst 2012 ist die Einführung des generellen Glühlampenverbots geplant.


Wesentlich effizientere und langlebigere Lichterzeuger sind Energiesparlampen. Für die gleiche Lichtmenge brauchen sie mindestens vier Mal weniger Strom als Glühlampen, und ihre Lebensdauer beträgt 10'000 Stunden.

Als Faustregel für den Einsatz von Stromsparlampen gilt: Die Mehrkosten sind nach rund 1'000 Betriebsstunden amortisiert. Ab diesem Zeitpunkt sind sie günstiger als Glühbirnen der minimalen Effizienzklasse C. Ihr Einsatz ist insbesondere auch dort sinnvoll, wo die Lampe mehr als etwa eine halbe Stunde pro Tag durchgehend leuchtet. Energiesparlampen und die effizienten LED-Leuchten sind in einer wachsenden Zahl von Fachgeschäften und Supermärkten erhältlich.



Text: Schweizerische Agentur für Energieeffizienz S.A.F.E. und hausinfo
Bild: ImagePoint (Hans Bechheim)


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Letzte Aktualisierung: 04.10.2011