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Einfach sparen

Gebäude sind Energiefresser – ob im Bau oder im Betrieb. Bereits mit einfachen Massnahmen können Sie bei Heizung, Warmwasser und Strom Energie und damit Geld sparen.

(Warm)wassersparen ist einfach - und sieht elegant aus: Mit Sparbrausen und -armaturen bleibt am Schluss mehr Geld im Portemonnaie.(msm/pd) Fast die Hälfte des schweizerischen Energieverbrauchs wird für den Bau und Betrieb von Gebäuden verwendet. Nebst der Erneuerung bzw. Sanierung von Gebäuden sind zwischen 15 und 33 Prozent des Energieverbrauchs allein durch einfache Massnahmen beim Heizen, Warmwasser- und Stromverbrauch einzusparen. Und: Wo Sie Energie sparen, sparen Sie auch Geld.


Thermostatventile montieren, die Raumtemperatur um ein Grad senken, Leitungen in kalten Räumen isolieren, die Frischluftöffnung bei der Heizung richtig dimensionieren: So reduzieren Sie ihren Heizbrennstoffverbrauch schon ordentlich. Das kostet alles? Im ersten und letzten Fall schon, aber nur einmal. Und Thermostatventile wie auch die Isolation für Heiz- und Warmwasserleitungen dürften sich bereits nach zwei Jahren bezahlt machen. Mit cleverem Heizen geben Sie noch einmal ein paar Franken weniger aus, ohne viel zu tun: Je nach Witterung Heizung ausschalten; nicht dauerlüften, sondern dreimal täglich kurz und kräftig; wenn nachts Fenster offen stehen, die Heizung zudrehen; Cheminéeklappen schliessen. Und wenn es in die Sommerpause geht: auch die Umwälzpumpe ausschalten.

Ein beträchtlicher Teil der Haushalts-Energie fliesst mit dem Warmwasser in die Kanalisation ab. Wenn Sie weniger davon brauchen, sinken Ihre Energiekosten. Allein mit Durchflussbegrenzer und wassersparenden Armaturen lässt sich der Verbrauch um 50% senken. Und mit einer maximalen Warmwasser-Temperatur von 60 °C sparen Sie Energie und reduzieren darüber hinaus die Kalkablagerungen. Das bedeutet: tiefere Unterhaltskosten, bessere Werterhaltung und längere Lebensdauer.

Der Stromverbrauch ist in der Schweiz im 2008 um 2,3% auf einen neuen Rekordwert gestiegen – das muss im Haushalt nicht sein, im Gegenteil: Mit Geräteoptimierungen und Massnahmen können Sie Ihre Stromrechnung um ein Drittel verringern. Achten Sie bei Elektrogeräten auf die Energieetikette, gegenüber Durchschnittgeräten ist der Verbrauch bis zu 80% kleiner. Benutzen Sie den Backofen so wenig wie möglich, waschen Sie Kochwäsche mit 60 statt 95 °C, trocknen Sie die Wäsche ohne Tumbler oder Trockner, verwenden Sie Sparprogramme bei Wasch- und Geschirrspülmaschine – und vermeiden Sie jeglichen Standby-Verbrauch. Und schon haben Sie übers Jahr gesehen bis zu mehreren hundert Franken gespart.


Text: hausinfo
Bild: Aqua Clic


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Letzte Aktualisierung: 27.09.2011

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