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Ökologisch bauen nach SIA

Als ökologisches oder nachhaltiges Bauen wird eine Bauweise bezeichnet, die möglichst schonend in den Kreislauf der Natur eingreift. Besonderer Wert wird auf das Baumaterial, die Konstruktion und das Energiekonzept gelegt.
 
Ökologisches und nachhaltiges Bauen soll den Energie- und Materialverbrauch sowohl beim Bau selber als auch beim Betrieb von Gebäuden minimieren.45 % des gesamten Energieverbrauchs auf der Welt werden für den Bau und den Betrieb von Gebäuden benötigt; beim Materialverbrauch sind es 40 %. Ökologisches und nachhaltiges Bauen hat die Absicht, den Konsum in beiden Fällen zu minimieren. Der Verbrauch von Rohstoffen und Energie soll so gering wie möglich und das Material später rezyklierbar sein. Zu den wesentlichen Kriterien gehören Standortfaktoren, die Baustoffe, die Bauweise, die Haustechnik, das Entsorgungskonzept, die Bauform und soziale Aspekte. 

 
SIA-Richtlinien
Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) hat mehrere Instrumente für Planer und Bauherren herausgegeben, die sich um das ökologische Bauen drehen. 
  • SIA 112/1 «Nachhaltiges Bauen – Hochbau»
  • SIA D 0122 «Ökologische Aspekte des Bauens. Versuch einer gesamtheitlichen Betrachtung»
  • SIA D 0164 «Kriterien für nachhaltige Bauten»
  • SIA D 0200 «SNARC, Systematik zur Beurteilung der Nachhaltigkeit von Architekturprojekten für den Bereich Umwelt»
  • SIA D 093 «Deklaration ökologischer Merkmale von Bauprodukten nach SIA 493»
  • SIA D 0167 «Landschaftsgerecht planen und bauen»


Text: Schweizerische Interessengemeinschaft für Baubiologie/Bauökologie SIB und hausinfo
Bild: SIB

Letzte Aktualisierung: 16.05.2012