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Tropenklima im Berner Oberland

Das Tropenhaus Frutigen demonstriert auf eindrückliche Weise, wie überschüssige Energie sinnvoll genutzt werden kann. Das Ergebnis: Die Aufzucht von Stören und tropischen Pflanzen im Berner Oberland.

Tropenhaus Frutigen

















Während den Bohrungsarbeiten für den Lötschberg-Basistunnel stiessen die Ingenieure plötzlich auf 20 Grad warmes Bergwasser. Dieses stellte sie vor die Frage: wohin damit? Das Umleiten des warmen Bergwassers in die Kander hätte fatale Folgen für die Fische gehabt. Vor allem die Seeforellen hätten den plötzlichen Temperaturanstieg ihrer Gewässer nicht ertragen. Die Alternative, das Bergwasser unter Einsatz von viel Energie abzukühlen und dann in die Kander fliessen zu lassen, schien ebenfalls nicht vorteilhaft, schliesslich würde dadurch die vorhandene Energie in Form von Wärme vergeudet. Aus der Idee, diese Energie zu nutzen, entstand das Tropenhaus. 


In einer Polykultur zu den Fischen gedeihen tropische Früchte und Pflanzen.Wärme mehrfach nutzen
Im Tropenhaus Frutigen wird das 20 Grad warme Bergwasser mehrfach genutzt. Es füllt beispielsweise die Becken, in denen die wärme liebenden Störe gezüchtet werden. Störe sind die Lieferanten des «schwarzen Goldes» Kaviar und ihr Fleisch schmeckt ausgezeichnet. In einer Polykultur zu den Fischen gedeihen tropische Früchte und Pflanzen. Auch die Abwärme wird genutzt: Die BKW führt diese den Wärmepumpen zu und beheizt so das Tropenhaus Frutigen und weitere dem Nahwärmeverbund angeschlossenen Gebäude.


Praktische Informationen und Reisetipps

Öffnungszeiten

Garten:

Täglich 09.00 - 18.00 Uhr


Restaurant Terrasserie:

Täglich 09.00 - 18.00 Uhr

Restaurant Esturgeon:

Dienstag - Samstag 18.00 - 23.00 Uhr
Sonntag 11.30 - 14.00 Uhr

Betriebsferien vom 12. - 21. März 2012

Eintrittspreise Erwachsene: Fr. 20.--
Kollektiv ab 10 Erwachsene: Fr. 18.0

Lehrlinge/Studenten/Senioren: Fr. 15.--
Kollektiv ab 10: Fr. 13.50

Kinder von 6 bis 16 Jahren: Fr. 10.--
Kollektiv ab 10 Kinder: Fr. 9.--
Anreise
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Aus der Ostschweiz/Südschweiz: Via Zürich-Bern-Spiez-Frutigen.
Aus der Nordschweiz: Via Basel SBB-Bern-Spiez-Frutigen.
Aus der Westschweiz: Via Genf-Lausanne oder Neuenburg, Bern-Spiez-Frutigen.
Aus der Südschweiz: Via Brig durch den Lötschberg Richtung Spiez - Bern. In Frutigen aussteigen.
Beim Bahnhof Frutigen den Ausgang zum Industriebereich nehmen und entlang der Bahn und dem Fluss Richtung Spiez gehen, ca. 7 Minuten Fussdistanz.


Mit dem Auto: 
Aus der Ostschweiz: Autobahn A1 Zürich-Bern, Autobahn A6 Bern-Spiez, Hauptstrasse Richtung Kandersteg.
Aus der Nordschweiz: Autobahn A2 Basel-Bern, Autobahn A6 Bern-Spiez, Hauptstrasse Richtung Kandersteg.
Aus der Westschweiz: Autobahn A1 Genf-Lausanne, Autobahn A12 Lausanne-Bern, Autobahn A6 Bern-Spiez, Hauptstrasse Richtung Kandersteg.
Aus der Südschweiz: Domodossola-Iselle-Simplon-Brig-Goppenstein, Autoverlad Lötschberg (Goppenstein-Kandersteg), Hauptstrasse Spiez.

Weitere Informationen und Bilder finden Sie auf der Website Tropenhaus Frutigen http://www.tropenhaus-frutigen.ch/de.html.



Text: pd und hausinfo
Bilder: BKW

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