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Holz zerstörende Insekten in Gebäuden

Die Holz zerstörenden Insekten unterscheiden sich nach ihren Feuchtigkeits- und Temperaturansprüchen. Sie werden in Frisch-, Trocken- und Faulholzinsekten eingeteilt.
 
Frischholzinsekten (z.B. Borkenkäfer) befallen das Holz des lebenden Baumes oder das saftfrische Rund- und Schnittholz, Faulholzinsekten vor allem altes und mehr oder weniger morsches Holz. Beide Arten sind als Schädlinge an verarbeitetem Holz unbedeutend. 
Von grosser wirtschaftlicher Bedeutung sind dagegen die Trockenholzinsekten. Bei den hier herrschenden klimatischen Bedingungen sind es vor allem die Larven der Holzkäfer, die grosse Schäden an verbautem Holz verursachen.
 
Wachstumsvoraussetzungen 
Die minimale Holzfeuchtigkeit für die normale Larvenentwicklung der in unseren Breitengraden wichtigsten Trockenholzinsekten liegt zwischen 8 % bis 12 %. Deshalb ist ein Schutz des Holzes vor dem Befall durch diese Insekten durch rein konstruktive Massnahmen (Trockenhalten) nicht möglich. Unter diesem Gesichtspunkt wird die Bedeutung des vorbeugenden Holzschutzes klar.

Grosse Unterschiede zwischen den Insektenarten bestehen dagegen bei den Temperaturansprüchen für die Larvenentwicklung. Die optimale Entwicklungstemperatur der Hausbocklarve liegt zwischen 28 °C und 30 °C, unter diesen Umgebungsbedingungen stellt dagegen die Nagekäferlarve bereits ihr Wachstum ein.
 

Temperaturbereich ausgewählter Holzinsekten
Insektenart
Wachstumsbereich
Temperatur-Optimum
Hausbockkäfer (Hylotrupes bajulus)
10-35 °C
ca. 28 °C
Gemeiner Nagekäfer (Anobium punctatum)
13-25 °C
22/23 °C
Brauner Splintholzkäfer Lyctus brunneus)
30-55 °C
ca. 27 °C

 
 
Text: Growe Holzschutz AG
Growe








Letzte Aktualisierung: 11.01.2012