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Wanderratten in Gebäuden

Die Wanderratte stammt aus Ostasien, ist aber heute über die ganze Welt verbreitet, vor allem über die Nordhalbkugel.
 
WanderratteIn den Tropen beschränkt sich ihr Vorkommen auf Häfen, Bewässerungsgebiete und grosse Flusstäler. In Europa erscheint sie überall sehr zahlreich. Wanderratten leben in Erdhöhlen, am Wasser, in Unter- und Erdgeschossen von Gebäuden, in Gruppen von mehreren hundert Tieren mit einer ausgeprägten sozialen Organisation. Sie sind nachtaktiv, gute Kletterer und gute Schwimmer.
 
Erkennungsmerkmale
Grösse
Körper: 17-25 cm, Schwanz 15-21 cm mit Schuppenringen
Aussehen
Körper schwer und dick, kleiner Kopf mit kleinen, anliegenden Ohren, wenig behaart, kleine Augen, der Schwanz ist kürzer als der Körper
Gewicht
Wanderratte: 250-700 g
Farbe
Graubraun, dunkelbraun, Bauchseite heller

Lebensdaten
Zyklus
Nach 75 Tagen erwachsen
Trächtigkeitsdauer
22-24 Tage, jeder Wurf hat durchschnittlich 9 Junge, Weibchen werden aber nur 3 bis 7 mal im Jahr trächtig
Paarungszeit
Unter günstigen Bedingungen das ganze Jahr
 
Mögliche Schäden
Ratten können schwere Infektionskrankheiten auf den Menschen und seine Nutztiere übertragen, ohne dabei selbst zu erkranken: Tollwut, Typhus, Cholera, Tuberkulose, Maul- und Klauenseuche können alle durch Wanderratten verschleppt werden. Ratten können an Getreide und anderen eingelagerten Gütern massive Schäden verursachen. Mit ihren scharfen Nagezähnen können die Tiere Metallbleche, Kunststoffrohre von Kanalisationen und Stromkabel beschädigen. Besteht keine Fluchtmöglichkeit, sind Wanderratten dazu imstande, einen Menschen anzugreifen, ansonsten sind diese Tiere jedoch äusserst wachsam und meiden den Menschen. 
 
Bekämpfung
Das Tierschutzgesetz schreibt eine möglichst schmerzfreie Bekämpfung von Nagern vor.
Eine grossflächige Bekämpfung wie auch präventive Massnahmen sollten schon allein deshalb durch eine professionelle Schädlingsbekämpfungsfirma durchgeführt werden. Diese verwendet in der Regel Produkte auf der Basis von Wirkstoffen, die die Blutgerinnung hemmen, sog. Antikoagulantien. 
 
 
Text und Bild: Desinfecta AG
Desinfecta AG




Letzte Aktualisierung: 11.01.2012

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