Sanierung eines Gebäudes mit Pilzbefall
Analyse
Als erstes wird bei einer Sanierung die Pilzart durch eine mikroskopische Analyse bestimmt. Nur aufgrund dieser Analyse kann eine Diagnose und eine Prognose erstellt werden. Diese Analyse umfasst im Detail
- die Objektbesichtigung
- die Sondierung
- die Schadenaufnahme
- die Laboranalyse und eine Dokumentation inkl. Ursachenbeurteilung
Diagnose und Prognose
Dies umfasst Aussagen über den Zustand und den Schadenumfang, das Entwicklungsstadium und die Fähigkeit zur Weiterentwicklung, einen Bericht mit Dokumentation, Voraussagen über die Folgen bei einer Weiterentwicklung, den Sanierungserfolg bei verschiedenen Massnahmen und unterschiedlichem Sanierungsumfang sowie eine Kostenschätzung.
Sanierung
Bei der Sanierung geht es zuerst darum, mit vorsorglichen Massnahmen, z. B. einer Vorimprägnation, eine Verschleppung zu verhindern. Danach werden die betroffenen Räume leer geräumt und gereinigt. Schliesslich werden die beschädigten Gebäudeteile bzw. das beschädigte Material abgebrochen und entsorgt.
Vorbeugen
Zuletzt ergreift die Sanierungsfirma bauphysikalische und/oder chemische Massnahmen, die der erneuten Entstehung und Entwicklung des Schädlings vorbeugen.
Kosten
Die Kosten für eine Sanierung müssen vom Gebäudebesitzer übernommen werden. Sie fallen umso höher aus, desto weiter fortgeschritten der Pilzbefall und damit der Schaden am Gebäude ist. Die Kosten hängen auch von den notwendigen baulichen Folgemassnahmen ab.
Versicherung
Schäden durch Pilzbefall sind bei keiner Versicherung gedeckt. Breitet sich der Pilz jedoch in Folge eines anderen Schadens aus, der durch eine Versicherung gedeckt ist, so wird diese Versicherung auch für die Sanierung des Pilzschadens aufkommen. Insbesondere Wasserschäden, beispielsweise durch kaputte Rohrleitungen, können einen späteren Pilzbefall begünstigen.
Text: Growe Holzschutz AG

Letzte Aktualisierung:
11.01.2012

