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Alarmanlagen als Abschreckung gegen Einbrecher?

Alarmanlagen können einen Einbruch nicht verhindern und wirken in der Regel nicht abschreckend. Allerdings bilden sie eine wirkungsvolle Ergänzung zu den mechanischen Einbruchsicherungen.
 
(mei) Die so genannte Aussenhautüberwachung meldet das Öffnen oder Beschädigen von Fenstern und Türen. Die Innenraumüberwachung meldet Bewegungen innerhalb von Räumen. Sie ist aber nicht zu empfehlen, wenn sich Haustiere im Haus aufhalten.  
 
Man unterscheidet zwischen akustisch-optischen Anlagen, die Einbrecher mit Sirenen und mit Licht abzuschrecken versuchen, und solchen, deren Alarm still ausgelöst wird. In diesem Fall merkt der Einbrecher nicht, dass die Alarmanlage sein Eindringen detektiert hat.  
 
Der Einsatz einer Aussensirene muss vorgängig mit der Gemeinde abgeklärt werden, da Aussensirenen teils bewilligungspflichtig sind. Wird die Polizei direkt durch das System alarmiert und es handelt sich um einen Fehlalarm, werden unnötige Kosten verursacht. Es lohnt sich daher, die Alarmanlage mit einer Empfangszentrale zu verbinden. Dies kostet im Monat rund 40 Franken (ungefähre Angabe). 
 
Vorsicht vor Attrappen! Diese können im Glücksfall zwar auch eine abschreckende Wirkung haben. Ein geübter Dieb aber erkennt den Unterschied sofort.

 
 
Text: hausinfo

Letzte Aktualisierung: 19.05.2011