Storen, Läden und Bäume gegen Sturmschäden schützen
Eine grosse Angriffsfläche bieten dem Wind Storen und Läden. Lose Gegenstände wie Dachziegel, Gartenmöbel oder Blumentöpfe sind ebenfalls eine Gefahr.
Aussen angebrachte Stoff- oder Lamellenstoren und Läden bieten dem Wind, wenn sie nicht vollständig eingezogen sind, eine grosse Angriffsfläche. So dienen Sonnen- und Lamellenstoren gut als Sonnen-schutz, nicht aber als Wetterschutz. Durch einen Sturm können sie leicht verbogen, beschädigt oder abgerissen werden. Auch lose Gegenstände wie Dachziegel, Eternit-platten, abgebrochene Äste, Kies, Gartenmöbel, Blumentöpfe etc. können herumfliegen und dadurch Ihr Haus oder das Ihres Nachbarn beschädigen, ebenso sich hin- und her bewegende oder abbrechende Äste und umstürzende Bäume.Das können Sie tun
- Stoffstoren (Markisen) sind bei drohendem Sturm oder Gewitter einzuziehen.
- Klappläden sollten arretiert sein. Stabile Klappläden schützen in geschlossenem Zustand bei Sturm die Fenster.
- Alte und spröde Materialien (Stoffe, Lamellen) sind zu ersetzen.
- Befestigungen von Läden und Storen jährlich überprüfen. Lose Gegenstände bei Gewitter- und Sturmneigung befestigen, z. B. Gartenmöbel anbinden oder an einem sicheren Ort versorgen.Baumbestand in der näheren Umgebung Ihres Hauses überprüfen und Bäume und Äste zurückschneiden lassen.
- Wenn der Wind die Bäume wiegt, sollten die Äste das Haus nicht berühren. Schadhafte oder abgestorbene Äste oder Bäume sollten entfernt werden.
Text: Kommission für Elementarschäden der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen
Letzte Aktualisierung:
22.10.2010

