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Inneneinrichtung: Gesundes Schlafen

Hart oder weich, Schaumstoff oder Schurwolle: Das einzig richtige Bett gibt es nicht. Jeder Mensch ist anders – entsprechend individuell sollte die gesunde Schlafgelegenheit angepasst sein.
 
Gute Beratung und wenn möglich ein Probeliegen sollten angesichts der Wichtigkeit des Schlafes drinliegen.(msc) Einen Drittel unseres Lebens verbringen wir an diesem Ort: im Bett. Der Schlaf und damit auch die Schlafstätte stehen in engem Zusammenhang mit unserem körperlichen und seelisch-geistigen Wohlbefinden. Die erste Erkenntnis zum gesunden Schlafen ist nahe liegend: Es gibt kein Rezept, das für alle gilt. So verschieden die Menschen sind, so verschieden sind ihre Bedürfnisse. Entsprechend gibt es auf dem Markt eine Unzahl unterschiedlichster Systeme und Philosophien. Gute Beratung und wenn möglich ein Probeliegen sollten angesichts der Wichtigkeit des Schlafes drinliegen.
 
Wellenfeder von SwissflexBei konventionellen Betten kommt auf das Bettgestell der Lattenrost zu liegen. Dabei gibt es zahlreiche Weiterentwicklungen des an sich simplen Systems: Swissflex beispielsweise wirbt mit einer speziellen «Wellenfeder», die zwei schmale Latten festhält.
  
Contact-Pads von SuperbaBeim einem Superba-Einlegerahmen sind es schon gar keine Lättli mehr, sondern so genannte «Contact-Pads», auf denen die Matratze ruht. Die gebogenen Kunststoffteile sollen eine gute Stütze und Belüftung gewährleisten.
  
Taschenfederkernmatratze von SuperbaAuch bei den Matratzen hat der oder die Schlafsuchende die Qual der Wahl. In Taschenfederkernmatratzen beispielsweise sind Federn in Stofftaschen eingenäht. Diese Matratzen sind wegen ihrer starken Wärmeisolation für stark schwitzende Menschen ungeeignet, dafür aber für jene, die rasch frieren.
 
Matratze von BicoAls hygienisch dank Mikrofaserstoff und mit Wollauflagen, gut durchlüftet und zudem luftgepolstert wird eine Matratze mit eingebauten Kunststoffstützen von Bico angepriesen.
 
 
 

 
Zurück zur Natur
Vertreter und Vertreterinnen einer anderen Philosophie würden sich hingegen kaum auf Contact-Pads und Taschenfederkernmatratzen mit künstlichem Schaumstoff zur Ruhe legen. Ein bekanntes Produkt dieser Philosophie ist das Hüsler-Nest, das zu Beginn der 80er-Jahre von Balthasar Hüsler entwickelt wurde. Als Prinzip gilt hier: Möglichst natürliche und naturbelassene Materialien, Metall und Kunststoff sind verpönt.
 
Das System von Hüsler-Nest.Auf einem Holzrahmen liegt das patentierte Federelement, ein ausgetüftelter Lattenrost mit schmalen Lamellen und Latexauflagepunkten. Den weicheren Teil bilden eine Latexmatratze und zuoberst eine Schurwollauflage – Latex ist übrigens kein Kunststoff, sondern ein Naturprodukt.
 
   
 

Duvets und Kissen
Auch bei den Duvets und Kissen gibt es alternative Materialien zu den verbreiteten Daunen- und Federfüllungen. Diese werden vor allem für Duvets auch als ungeeignet bezeichnet, da sie wenig Luft zirkulieren lassen. Neben Polstern aus Schafschurwolle sind welche aus Kaschmir, Wildseide, Hirsesamen, Dinkelspelzen, Kautschuk, anderen Naturfasern oder Mischungen verschiedener Materialien im Angebot.
 
Luft- und Wasserbetten
Grundsätzlich anders aufgebaut sind Luft- und Wasserbetten. Üblicherweise bilden eine Bodenplatte und ein fester Rahmen die Grundlagen fürs Schlafen auf den Elementen. Darin eingebettet sind die Luft- oder Wasserkammern, jeweils von einer dünnen Matratze und einem Bezug umgeben. Ein Wasserbett verfügt über ein Heizsystem, ein Luftbett kann über Pumpen an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden.
 
WasserbettBeim Wasserbett werden verschiedene Punkte als besondere Qualitäten hervorgehoben: eine gute Entlastung der Wirbelsäule und Bandscheiben, gleichmässige Abstützung des Körpergewichtes, Entspannung der Muskulatur und ein gesundes Bettklima.
  
LuftbettVorteile des Luftbettes sind vor allem die anpassbaren Luftkammern mit der Möglichkeit, die Einstellungen abzuspeichern, und eine gute Belüftung der Liege.
 
 

 
Text: hausinfo
Bilder: zvg

Letzte Aktualisierung: 02.02.2011