Weiche Faktoren für einen gesunden Schlaf
Allein mit der Wahl des Bettes hat man noch nicht gesund geschlafen. Verschiedene weiche Faktoren gilt es zusätzlich zu beachten.
(msc) Schlafen Sie in einem kleinen Raum mit PC, einer Stereoanlage, einem Fernsehgerät und einem Handy, die permanent eingeschalten oder auf Standby gesetzt sind, und essen Sie jeweils um 21.00 Uhr noch reichlich zu Abend? Dann ist die Chance gross, dass Ihr Schlaf nicht zur erwünschten Erholung führt. Dafür können neben einem schlechten Bett auch andere, weiche Faktoren die Ursache sein. Folgende Massnahmen können helfen, Ihren Schlaf zu verbessern:
Generell
- einen festen Schlafrhythmus einhalten
Vor dem Zubettgehen
- den Tag durch aktiv sein
- auf schwerverdauliche Speisen, koffein- und alkoholhaltige Getränke abends verzichten
- einen kurzen Spaziergang unternehmen
- ein warmes Bad nehmen, z.B. mit Lavendelöl
- etwas Warmes trinken, z.B. Milch mit Honig, Orangenblütentee
Im Schlafzimmer
- den Raum verdunkeln
- sich vor Lärm schützen
- für Frischluftzufuhr sorgen
- auf eine angenehme Raumtemperatur (indviduell, meist zwischen 17° und 21 °C) achten
- Radio/Fernsehgerät/Handy/PC ausschalten (nicht auf Standby) oder gar nicht ins Schlafzimmer nehmen
- eventuell intensive Farben (schwarz, rot, orange, gelb) im Raum vermeiden
- eventuell auf Wasseradern und Kräftefelder achten
Beim Einschlafen
- sich an eine schöne Situation erinnern
- Wenn man nach 20 Minuten nicht einschlafen kann: Aufstehen und sich ausserhalb des Schlafzimmers z.B. in einem dunklen Raum mit Musik beruhigen.
- nicht ständig auf die Uhr schauen
Übrigens: Der Mensch brauche acht Stunden Schlaf, lautet eine weit verbreitete Regel. Das ist Mumpitz: Wie alle übrigen Schlafbedürfnisse variiert auch die Dauer von Person zu Person beträchtlich. Und wenn man andere Gewohnheiten hat, gelten die oberen Tipps ebenfalls nicht immer.
Text: hausinfo
Bild: ImagePoint (Thomas Willemsen)
Bild: ImagePoint (Thomas Willemsen)
Letzte Aktualisierung:
27.11.2010

