«Glücklich wohnen»: Ein Fleckchen Garten im Wohnzimmer

Ein Garten, der aus der Tüte kommt? Wo gibt es denn so was, möchte man meinen. Doch wer jetzt, wo der Frühling zu blühen beginnt, über keinen Balkon oder Sitzplatz verfügt oder sich nichts aus Unkraut jäten und Beete umstechen macht, hat eine stilvolle Alternative: gardens-in-a-bag heissen die kleinen Tüten, aus denen im Wohnzimmer sowohl Duftendes als auch Farbenfrohes spriesst. Ob Oregano, Basilikum oder Salbei – die Kräuter wachsen auf jedem Fensterbrett und das praktisch ohne Pflege.
Natürliches Design
Das Schöne an diesen Gärten aus der Minitüte fängt schon bei der Verpackung an. Die Beutel sind aus veredeltem, Wasser undurchlässigem Packpapier und oben leicht mit der Schere zu öffnen. Keine Schnörkel, keine unnötigen und kitschigen Motive – auf der Etikette ist in britischer Zeichenmanie stattdessen der jeweilige Inhalt koloriert (wer möchte, kann diese dekorativen Zeichnungen nach Gebrauch ausschneiden und für die Steckbeschriftung für weitere Blumentöpfe verwenden). Ist die Tüte erst offen, geht es ebenso unkompliziert weiter: Das Samenpaket wird locker direkt in den Beutel gestreut. Wasser hinzufügen und fertig! Schon beginnen die Tomaten, Erdbeeren und die Pfefferminze zu wachsen.
Text: Delia Lenoir
Bilder: zvg
Letzte Aktualisierung:
30.03.2011
Mit den rund fünfzehn Franken pro Beutel lässt sich – als Abwechslung zum üblichen Blumenstrauss – auf dem Clubtisch oder dem Sideboard leicht ein kleiner privater Garten anlegen. Wer es lieber romantischer mag, hat eine breite Auswahl an Blumensorten. Ob zarte Vergissmeinnicht oder französisches Mariengold, ob ein kleiner Strauss
Blühende Fantasie 
